Freitag, 13. November 2015

GUNS N´ ROSES - Reunion?

Es bahnt sich eine wahre Sensation an! Gerüchten zufolge soll in Kürze eine Reunion der Originalbesetzung von Guns N´ Roses bekannt gegeben werden. Die Erzfeinde Axl Rose und Slash sollen sich angeblich nach gut 20 Jahren versöhnt haben und zum 30-jährigen Jubiläum im Jahr 2016 eine gemeinsame Tour und Auftritte bei Festivals anstreben. Neben dem ehemaligen Gitarristen DJ Ashba hat gestern auch "Mötley Crüe"-Bassist Nikki Sixx bei Twitter auf eine Frage eines Fans geantwortet, dass eine Reunion von Guns N´ Roses ein offenes Geheimnis wäre. 
Man wird sehen was daran dran ist und wie die Originalbesetzung aussehen würde. 



Dienstag, 22. September 2015

HOLLYWOOD VAMPIRES - Album und Tour

„The Hollywood Vampires“ nannte sich in den 70ern eine Clique um Club-Präsident Alice Cooper und weitere namhafte Rockstars wie John Lennon, Marc Bolan und Ringo Starr, die sich regelmäßig mit dem ambitionierten Ziel trafen, sich gegenseitig unter den Tisch zu trinken. Eine halbe Flasche Whisky pro Kopf diente da gerade mal zum warm werden.
Inzwischen haben zwar bedauerlicherweise viele der Clubmitglieder das Zeitliche gesegnet und Alice Cooper greift seit über 30 Jahren lieber zum Golfschläger als zur Flasche, aber dafür hat er zusammen mit Johnny Depp in den letzten Jahren eine neue Truppe zusammengetrommelt, und als Hommage an den ehemaligen Club eine Scheibe voller Coverversionen aufgenommen. Die Starbesetzung zu der u.a. Paul McCartney, Dave Grohl, Joe Perry, Brian Johnson und Slash gehören, hat neben den zwei gelungenen Eigenkompositionen „Raise the Dead“ und „My Dead Drunk Friends“ dabei ausschließlich Klassiker aus den späten 60ern und frühen 70ern von „The Who“, „Led Zeppelin“, „The Doors“, „The Beatles“ oder „Alice Cooper“ himself neu verpackt, interpretiert oder miteinander vermischt. Coopers Stimme und die krachenden verzerrten Gitarren passen erstaunlicherweise so gut zu den frühen Hits à la The Who´s „My Generation“, dass man fast vergisst, die Songs je in einer anderen Version gehört zu haben. 
Am meisten Spaß macht die Platte allerdings wenn die Originale neu interpretiert werden, z.B. wenn das Gitarrensolo von „Whole Lotta Love“ anfangs von Alice Cooper auf der Mundharmonika zum Besten gegeben wird oder wenn zwei Hits zum Mashup oder Medley vermischt werden, wie Alice Coopers „Schools Out“ inhaltlich passend mit der Textzeile „We don´t need no education“ aus Pink Floyds „Brick in the Wall“. Großartig dabei vor allem das Duett von Alice Cooper und AC/DC-Rockröhre Brian Johnson. Zu weiteren Juwelen gehören für mich darüberhinaus „I got a Line on you“ (Spirit) und „Itchycoo Park“ (Small Faces), welche im neuen Gitarrenwand deutlich härter und frischer klingen als das Original und außerdem Paul McCartneys roughes und improvisiert wirkendes Outro der Neuauflage von „Come and get it“ (The Beatles).
Mit dem Album wird sicherlich nicht die Rockmusik neu erfunden und Musikgeschichte geschrieben, doch es dürfte jeden Fan alter Rockmusik mit temporeichen Nummern bestens unterhalten.
Wobei es doch etwas schade ist, dass fast nur Coverversionen vertreten sind, man wäre doch neugierig gewesen wie ein komplett selbst komponiertes Album ausgefallen wäre, wenn diese geballte Genialität aus der Rockszene zusammentrifft. 

Letzte Woche bestritt die Band dann schließlich zwei begeisternde Gigs in Starbesetzung im Rock-Mekka „The Roxy“ in L.A. bevor es diese Woche zu „Rock in Rio“ weitergeht. Wenn sich dann 4 Gitarristen auf einer Bühne tummeln oder sich Gruselrocker Alice Cooper und Schockrocker Marilyn Manson nach einem gemeinsamen Duett (Alice Coopers „Eighteen“) gegenseitig „knuddeln“, wird klar, dass sich die Band nicht allzu ernst nimmt, sondern den Spaß am Rock ´n´Roll zelebriert und das Publikum unterhalten möchte, zudem der Erlös der Konzerte für Charity-Zwecke genutzt wird. Wie Cooper in einem Interview verriet, haben die Vampire nun Blut geleckt und stellen in Aussicht im nächsten Jahr ein paar weitere Konzerte zu geben und evtl. sogar bei Festivals in Europa aufzutreten. Man wünscht sich, dass die Neuauflage der „Hollywood Vampires“ länger bestehen bleibt als die Ursprungsformation!



Samstag, 22. August 2015

BUCKCHERRY - "ROCK ’N’ ROLL"

Bereits ein Jahr nach ihrer sogenannten „Fuck“-EP bringen die kalifornischen Rocker von Buckcherry ihr siebtes Studioalbum mit dem Namen „Rock ’n’ Roll“ auf den Markt. Man kann der Bandin Bezug auf ihre Titel nun wirklich nicht vorwerfen, dass sie lang um den heißen Brei redet. Wer nun aber darauf vertraut, eine Scheibe voller energiegeladener powervoller Rock ’n’ Roll-Nummern à la „All Night Long“, „Crazy Bitch“ oder „Gluttony“ zu finden, könnte etwas enttäuscht werden. 
Mit der Single „Bring It On Back“ beginnt das neue Werk ganz ordentlich, der Song geht ins Gehör und  motiviert live bestimmt zum mitsingen, allerdings kann er mit den oben genannten Single-Auskopplungen der letzten Alben nicht wirklich mithalten und gerät doch etwas harmlos. Allgemein hat Frontmann Josh Todd, der bei Live-Auftritten dermaßen über die Bohne tobt und sich die Seele aus dem Leib schreit, dass man im Backstage-Bereich schon mit Zwangsjacken bewaffnete Security wähnt, einen Gang zurückgeschalten und hält das Schrei-Level diesmal auf radiofreundlichem Niveau. Eigentlich Schade!
Weiter geht es mit „Tight Pants“, welches mit ungewohntem Bläsereinsatz überrascht und dadurch ganz erfrischend anders rüberkommt und für mich eines der Highlights des Albums darstellt. Ein Hauch von „Dude Looks Like A Lady“ von Aerosmith liegt in der Luft, der durch die folgenden Balladen und eher belanglosen Midtempo-Stücken leider wieder kurzerhand weggepustet wird. Ab Lied Nummer sechs, „The Madness“ zieht das Tempo dann glücklicherweise nochmal und auch wenn „Wood“, „Sex Appeal“ und vor allem „Get With It“ durchaus grooven, fehlt auch hier ein bißchen der besungene „Madness“-Faktor. Sicherlich besaßen auch die letzten Alben einen hohen Anteil an Balladen und ein paar weichgespülte Songs, doch im Vergleich zu „Rock ’n’ Roll“ konnten darauf die herausstechenden Hits, die hier fehlen, das wieder wettmachen. Insgesamt also sicher ein ordentliches Rockalbum, das die Hörer aber auch nicht headbangend durch die Wohnung treibt und die gewohnte Aggressivität, Originalität und die groovigen Riffs der bekannten Hits vermissen lässt. Lieber Josh Todd, bitte schreie dir auf dem nächsten Album wieder die Seele aus dem Leib, und wenn es sein muss dann benutze dabei auch wieder ein paar mehr Schimpfwörter! 






Freitag, 14. August 2015

HOLLYWOOD VAMPIRES

Während die inzwischen schon allseits bekannte Supergroup „Kings of Chaos“ mit wechselnder Besetzung durch Amerika tourt, mach derzeit eine weitere Rock-Supergroup von sich reden und steht kurz vor der Veröffentlichung des ersten Albums. Johnny Depp (Gitarre) und Alice Cooper (Vocals) haben Rocklegenden wie Paul McCartney, Joe Perry, Dave Grohl und Brian Johnson zusammengetrommelt um unter dem Namen „HOLLYWOOD VAMPIRES“ alte Klassiker wie „Whole Lotta Love“ oder ein Mashup aus Coopers Hit „Schools Out“ und „Another Brick In The Wall“ von Pink Floyd neu aufleben zu lassen. Der Name der Band bezieht sich auf Alice Coopers gleichnamigen Sauf-Club aus den 70ern zu dem sich u.a. auch John Lennon gesellte. Vier Songs des Albums, welches am 11. September erscheinen wird, stehen bereits zum Download bereit. Im Anschluss an die Veröffentlichung folgen 3 Konzerte bei Rock in Rio und im Roxy in Hollywood, bei denen neben Johnny Depp, Alice Cooper und Joe Perry auch die Ex-GNR-Mitglieder Duff McKagan und Matt Sorum mit von der Partie sind - wenn ihre andere Supergroup "Kings of Chaos" gerade pausiert.

Dienstag, 9. Juni 2015

MÖTLEY CRÜE - EUROPA / DEUTSCHLAND TOUR DATES

Während einer Pressekonferenz in London gaben Mötley Crüe und Tourpartner Alice Cooper heute ihre allerletzten Tourtermine in Europa bekannt, die durch ein Voting-Verfahren von den Fans bestimmt wurden. Darunter 3 letzte Auftritte in Deutschland, da soll es auch keinen stören, dass Europa kurzerhand um Abu Dhabi erweitert wurde. And the Winner is:

Nov 02: Newcastle Metro Radio Arena, UK 
Nov 03: Manchester Arena, UK
Nov 04: Birmingham Genting Arena, UK
Nov 06: London SSE Arena Wembley, UK
Nov 08: Stuttgart Schleyerhalle, Germany
Nov 09: Basel St Jakobshalle, Switzerland
Nov 10: Milan Mediulanum Forum, Italy
Nov 12: Monte Carlo Monaco Sporting Club, Monaco
Nov 13: Munich Zenith, Germany
Nov 14: Dusseldorf ISS Dome, Germany
Nov 16: Stockholm Ericcson Globe, Sweden
Nov 18: Helsinki Hartwall Arean, Finland
Nov 20: Abu Dhabi Arena, UEA



Donnerstag, 28. Mai 2015

MÖTLEY CRÜE - EUROPA TOUR

Nach unendlichem Warten ist es nun tatsächlich soweit: Mötley Crüe bestätigt erstmals, dass sie mit ihrer Final Tour auch die vernachlässigt gefühlten europäischen Fans beglücken werden und neben den 3 bisher angekündigten Festivalgigs einige reguläre Konzerte (inklusive Alice Cooper als Support) spielen werden. Eine kleine Hürde gibt es allerdings noch zu bewältigen, denn die Fans werden eingeladen sich auf dem Link http://demand.motley.com demokratisch für eine Auswahl an Städten zu entscheiden, darunter auch 6 Städte in Deutschland. Wenn man den restlichen Tourneeplan betrachtet, kommt als Zeitraum voraussichtlich Oktober/November in Frage. Also ran an die Tasten und fleißig voten, sonst schnappen uns noch die Finnen, Schweden und Engländer die allerletzten Auftritte in Europa weg! 


Dienstag, 10. Februar 2015

AC/DC - Chris Slade is back!

„The drum stool is under old management“, so verkündete Chris Slade seine spektakuläre Rückkehr zu AC/DC, die sich nicht nur auf den umjubelten Auftritt bei den Grammys beschränkt, sondern auch für die „Rock or Bust“-Tour in 2015 gültig ist. Chris Slade, der bereits von 1989-1994 Schlagzeuger der Band war und u.a. im Video zu „Thunderstruck“ auf seine beiden Special Bass Drums auf Schulterhöhe drischt als gäb es kein Morgen, ersetzt damit den bisherigen Drummer Phil Rudd, von dem sich die Band nach dessen Gerichtsprozessen und Drogengerüchten offiziell distanzierte.
Slade genoss auch nach der damaligen Trennung immer noch hohes Ansehen bei den Fans, genauso wie bei Gründungsmitglied Angus Young, der ihn als den „besten Musiker, der jemals bei AC/DC gespielt hat“ bezeichnete.