Posts mit dem Label Rock 'n' Roll werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rock 'n' Roll werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 1. März 2016

STEEL PANTHER - Akustikalbum und Tour

Steel Panther stimmt ungewöhnlich leise Töne an. Am Freitag wurde das erste Unplugged-Album „Live from Lexxi´s Mom´s Garage“ veröffentlicht, auf dem die Glamrocker neben einem neuen Hit namens „That's when you came in“ eine Song-Auswahl ihrer letzten 3 Alben auf der Akustikklampfe neu interpretieren. Besonders zu empfehlen ist dabei die extrem groovige Version von „Death to all but Metal“. Wem das reine Hörvergnügen nicht ausreicht, kann auf der ebenfalls erhältlichen Live-DVD mitverfolgen, wie sich das natürlich rein weibliche Publikum von den akustischen Klängen erweichen lässt und in der intimen Atmosphäre der vermeintlichen Garage dahinschmilzt. Und für alle die dagegen auf die volle elektrische Dröhnung stehen, wurden fast zeitgleich zur Veröffentlichung neue Tourdaten für Europa bekannt gegeben. So ist auch dieses Jahr darauf Verlass, dass sich die Jungs von Steel Panther wieder in Deutschland blicken lassen. Ich freue mich auf mein persönlich 8. Steel-Panther-Konzert und leg allen Metalfans die mit einer ordentlichen Portion Humor ausgestattet wurden die folgenden Tourdaten ans Herz:

06.08.16 Wacken Open Air
19.08.16 Dinkelsbühl - Summer Breeze Festival

30.09.16 München - Zenith
01.10.16 Berlin - Huxleys Neue Welt 
02.10.16 Hamburg - Große Freiheit 36
04.10.16 Köln - Palladium
05.10.16 Offenbach - Stadthalle
07.10.16 Stuttgart - Porsche-Arena




Samstag, 22. August 2015

BUCKCHERRY - "ROCK ’N’ ROLL"

Bereits ein Jahr nach ihrer sogenannten „Fuck“-EP bringen die kalifornischen Rocker von Buckcherry ihr siebtes Studioalbum mit dem Namen „Rock ’n’ Roll“ auf den Markt. Man kann der Bandin Bezug auf ihre Titel nun wirklich nicht vorwerfen, dass sie lang um den heißen Brei redet. Wer nun aber darauf vertraut, eine Scheibe voller energiegeladener powervoller Rock ’n’ Roll-Nummern à la „All Night Long“, „Crazy Bitch“ oder „Gluttony“ zu finden, könnte etwas enttäuscht werden. 
Mit der Single „Bring It On Back“ beginnt das neue Werk ganz ordentlich, der Song geht ins Gehör und  motiviert live bestimmt zum mitsingen, allerdings kann er mit den oben genannten Single-Auskopplungen der letzten Alben nicht wirklich mithalten und gerät doch etwas harmlos. Allgemein hat Frontmann Josh Todd, der bei Live-Auftritten dermaßen über die Bohne tobt und sich die Seele aus dem Leib schreit, dass man im Backstage-Bereich schon mit Zwangsjacken bewaffnete Security wähnt, einen Gang zurückgeschalten und hält das Schrei-Level diesmal auf radiofreundlichem Niveau. Eigentlich Schade!
Weiter geht es mit „Tight Pants“, welches mit ungewohntem Bläsereinsatz überrascht und dadurch ganz erfrischend anders rüberkommt und für mich eines der Highlights des Albums darstellt. Ein Hauch von „Dude Looks Like A Lady“ von Aerosmith liegt in der Luft, der durch die folgenden Balladen und eher belanglosen Midtempo-Stücken leider wieder kurzerhand weggepustet wird. Ab Lied Nummer sechs, „The Madness“ zieht das Tempo dann glücklicherweise nochmal und auch wenn „Wood“, „Sex Appeal“ und vor allem „Get With It“ durchaus grooven, fehlt auch hier ein bißchen der besungene „Madness“-Faktor. Sicherlich besaßen auch die letzten Alben einen hohen Anteil an Balladen und ein paar weichgespülte Songs, doch im Vergleich zu „Rock ’n’ Roll“ konnten darauf die herausstechenden Hits, die hier fehlen, das wieder wettmachen. Insgesamt also sicher ein ordentliches Rockalbum, das die Hörer aber auch nicht headbangend durch die Wohnung treibt und die gewohnte Aggressivität, Originalität und die groovigen Riffs der bekannten Hits vermissen lässt. Lieber Josh Todd, bitte schreie dir auf dem nächsten Album wieder die Seele aus dem Leib, und wenn es sein muss dann benutze dabei auch wieder ein paar mehr Schimpfwörter!